Haus verkaufen in Darmstadt: Ablauf, Wert und Unterlagen
- Wir nennen Ihnen eine Spanne, keine Wunschzahl.
- Sie erfahren, woher jede Zahl stammt.
- Rückmeldung innerhalb eines Werktags.
Ausgangslage
Die Kinder sind aus dem Haus, das Grundstück ist zu groß, die Treppe wird beschwerlich. Oder der Job zieht Sie weg. Die Frage ist selten, ob verkauft wird, sondern zu welchem Preis und wie lange es dauert.
Was wir prüfen
- Bauform und Zuschnitt, also freistehend, Doppelhaushälfte oder Reihenmittelhaus.
- Dach, Fenster, Heizung und Elektrik mit Alter und Restnutzungsdauer.
- Energieausweis und die Frage, welche Nachrüstpflichten auf den Käufer zukommen.
- Grundstücksgröße und Bodenrichtwert der Zone.
- Anbauten, Wintergärten und Garagen und ob sie genehmigt sind.
- Keller, Feuchtigkeit, Drainage.
- Lage im Stadtteil, also Hauptstraße oder Anliegerstraße.
Was den Preis in Darmstadt bewegt
Der Bestand aus den Jahren 1955 bis 1975 macht einen großen Teil des Marktes aus. Bei diesen Häusern entscheidet weniger die Optik als die Frage, was der Käufer in den ersten fünf Jahren investieren muss. Wer das offen benennt und mit Zahlen hinterlegt, verhandelt besser als wer es verschweigt und im Notartermin darüber stolpert.
- Schritt 1
Sie schildern die Immobilie.
Objektart, Ort, ungefähre Größe. Mehr brauchen wir für den ersten Anruf nicht.
- Schritt 2
Wir sehen sie uns an.
Vor Ort, kostenlos. Wir prüfen Zustand, Lage und Unterlagen und gleichen ab, was in der Nachbarschaft tatsächlich gezahlt wurde.
- Schritt 3
Sie bekommen eine Spanne mit Begründung.
Schriftlich, mit Herkunft der Zahlen. Ob Sie danach verkaufen, entscheiden Sie.
Unterlagen
Grundbuchauszug, Flurkarte, Baugenehmigung und Bauzeichnungen, Wohnflächenberechnung, Energieausweis, Nachweise über Modernisierungen, Grundsteuerbescheid, bei Erbbaurecht der Erbbaurechtsvertrag.
Was Sie das kostet
Die Bewertung ist kostenlos. Die Besichtigung vor Ort ebenso, und die schriftliche Einschätzung, die Sie danach bekommen, auch. Es entsteht daraus kein Auftrag und keine Zahlungspflicht.
Eine Provision fällt erst an, wenn ein Kaufvertrag notariell beurkundet wird. Ihre Höhe ist gesetzlich nicht festgelegt und frei verhandelbar. Sie steht in Ihrem Maklervertrag, bevor Sie ihn unterschreiben, nicht in einer Fußnote auf einer Website. Seit Dezember 2020 gilt beim Verkauf von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen an Verbraucher zudem, dass die Provision zwischen beiden Seiten geteilt wird und der Verkäufer nicht weniger tragen darf als der Käufer.
FAQ
Wie lange dauert ein Hausverkauf in Darmstadt?
Von der Bewertung bis zum Notartermin sind drei bis sechs Monate realistisch, wenn die Unterlagen vollständig sind. Fehlende Unterlagen sind der häufigste Grund für Verzögerung, nicht fehlende Käufer.
Soll ich vor dem Verkauf noch sanieren?
Meist nein. Größere Sanierungen holen ihre Kosten beim Verkaufspreis selten vollständig herein. Sinnvoll sind Kleinigkeiten, die Zweifel wecken: tropfender Wasserhahn, defekte Rollläden, feuchte Flecken ohne Erklärung.
Brauche ich zwingend einen Energieausweis?
Ja. Er muss bereits in der Anzeige mit Pflichtangaben genannt und spätestens bei der Besichtigung vorgelegt werden. Das schreibt das Gebäudeenergiegesetz vor.
Was passiert mit einer laufenden Finanzierung?
Die Restschuld wird aus dem Kaufpreis abgelöst. Läuft die Zinsbindung noch, kann eine Vorfälligkeitsentschädigung anfallen. Wir sagen Ihnen früh, dass Sie das mit Ihrer Bank klären sollten, damit es nicht kurz vor dem Notartermin auftaucht.
Kann ich privat verkaufen?
Selbstverständlich. Rechnen Sie mit Aufwand für Unterlagen, Besichtigungen und der Prüfung, ob Interessenten finanziert sind. Wenn Sie das übernehmen wollen, sagen wir Ihnen in der Wertermittlung trotzdem, was wir für realistisch halten.
Wertermittlung anfragen
Sie schildern kurz, um was für eine Immobilie es geht. Wir melden uns innerhalb eines Werktags und stimmen einen Termin ab. Die Besichtigung ist kostenlos, ein Auftrag entsteht dadurch nicht.